Hermann I. Kessler, der Älterer

Hermann I. Kessler, der Älterer

Mand 1300 - ca. 1353  (~ 78 years)

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  • Navn Hermann I. Kessler 
    Suffiks der Älterer 
    Kælenavn Herman I 
    Født ml. 1275 og 1300  [1
    Køn Mand 
    Døbt Find alle personer med begivenheder på dette sted 
    Beskæftigelse ml. ca. 1320 og ca. 1350  [2
    Kupferschmied, Geschütz- und Glockengiesser/ Kobbersmed, Våben- og Klokkestøber 
    Beskæftigelse 08 okt. 1320  [3
    wurde er als Bürge für einen Neubürger in Nürnberg erwänt. 
    Beskæftigelse ml. 1338 og 1353  [3
    war er Pfleger von St. Lorenz Kirche in Nürnberg 
    Beskæftigelse fra 1345 til 1353 
    St. Lorens, Nürnberg 
    Ejendom am Fischbach - heute Karolinenstrasse, Nürnberg 
    Død ca. 1353  Nürnberg Find alle personer med begivenheder på dette sted  [3, 4, 5
    • Deutche Biografie siger før 1380
    Notater 
    • Das Gießen der Glocken, später auch der Geschütze, wurde von speziellen Messinggewerben ausgeübt, insbesondere den Rotschmieden bzw. Rotgießern und den Keßlern. Während die urspr. wandernden Glockengießer i.d.R. erst im 15. Jh. in Städten seßhaft wurden, erfolgte die Gründung fester Gußhütten in N bereits im 14. Jh.; die erste Glocke N Provenienz ist bereits 1299 nachweisbar. Im 14. Jh. dominierte die G.-Familie Kessler/Glockengießer mit ihrer Gußhütte am Frauentor (Königstraße 55), deren Angehörige die Spitäler in Lauf (1374) und Schwabach (1375) stifteten und die nach 1433 ausstarb. Um 1400 trat neben sie die nur durch Heirat mit ihr verbundene Familie Glockengießer, die die Gußhütte am Frauentor übernahm, den Namen Rosenhardt annahm und 1630 als G. abtrat. Neben diesen beiden großen Gußhütten wirkten eine Reihe kleinerer G. (Grunwald, Gnoczhammer u.a.). Um 1500 stammten die aus N exportierten Geschütze größtenteils aus den beiden Gußhütten Pegnitzer und Beheim. Die mittelfränkischen Glocken aus den Jahren 1540-1600 sind fast ausschließlich N Provenienz. Von ca. 1600 bis 1775 setzte die Familie Herold (Hörold) als Nachfolger der Glockengießer deren Werk fort. Seit dem Dreißigjährigen Krieg verstärkte sich die Konkurrenz auswärtiger Firmen, besonders der Gußhütten in Eichstätt, Dinkelsbühl und Crailsheim, jedoch blieb N im mittelfränkischen Raum führend.
      Literatur: Mummenhoff, E., Das ehem. Gießhaus oder die Gießhütte am Frauentor, in: Ders., Aufsätze und Vorträge zur N Ortsgeschichte, N 1931, 296-300.
      Thurm, S., Deutscher Glockenatlas: Mittelfranken, München/Berlin 1973.
      Autor: Beyerstedt
    • Die alte Chronik beginnt mit einer Legende, die Glockengießer von dem fränkischen Adelsgeschlecht der Rosenauer abstammen lässt. Von zwei Brüdern, Gotthart und Gottlieb, soll der eine den Familiennamen Rosenauer beibehalten haben, während der andere sich fürderhin Rosenhardt nannte. Die Rosenauer führten als Wappen in gespaltenem Schild drei rote und drei silberne Rosen in silbernem bzw. rotem Feld. Die Rosenhardt begnügten sich mit je zwei Rosen, bei sonst gleichem Wappen.
      Von dem legendären Gottlieb Rosenhardt soll, wohl mit einigem zeitlichen Abstand, das älteste, nachweisbare Glied der Familie, der Nürnberger Kessler und Glockengießer Hermann (l.) Glockengießer genannt Keßler abstammen.
    Person-ID I2445  PGL
    Sidst ændret 15 dec. 2014 

    Far Sifridus I Kessler 
    Familie-ID F1749  Gruppeskema  |  Familietavle

    Familie Agnes Steinauer 
    Børn 
     1. Hermann II Kessler, Glockengiesser genant,   f. ca. 1320, Nürnberg Find alle personer med begivenheder på dette sted,   d. ml. 20 feb. 1389 og 07 feb. 1392, Lauf a.d. Pegnitz, Hessen, Tyskland Find alle personer med begivenheder på dette sted  (Alder ~ 69 years)
     2. NN. Kessler
     3. Hermann III Kessler,   f. Nürnberg Find alle personer med begivenheder på dette sted,   d. eft. 1380
     4. Johannes I Glockengiesser, Weissenburger genant,   f. er den yngste af sønnerne Find alle personer med begivenheder på dette sted,   d. ca. 1403
    Fortællinger
    Glockengiesserne Den ældste Familiekrønnike.
    Glockengiesserne Den ældste Familiekrønnike.
    Historien om Christoph Glockengiesser og hans familie.
    Oversat fra Richard Wiedamanns: Zur Geschichte des Regensburger Stadtkammerers Christoph Glockengießer und zur Genealogie seines Geslechts.
    Sidst ændret 10 jan. 2020 
    Familie-ID F930  Gruppeskema  |  Familietavle

  • Billeder
    Elfuhrglocke fra 1340
    Elfuhrglocke fra 1340
    Glockengiesser Spital, Nürnberg
    Glockengiesser Spital, Nürnberg
    Elfuhrglocke
    Elfuhrglocke
    Ton: ca. c''
    Gussjahr: 1340
    Durchmesser: 88 cm
    Gießer: Hermann Keßler

    Schulterinschrift:
    AVE MARIA GRATIA PLENA DOMINVS TECVM BENEDICTA TV IN MULIERIBVS ET BENEDICT
    http://www.youtube.com/watch?v=vD8jPy70FcA&feature=plcp
    Kessler, Hermann
    Kessler, Hermann
    Standbild in St. Lorenz Kirche, Nürnberg
    Kessler, Hermann
    Kessler, Hermann
    Standbild in St. Lorenz Kirche, Nürnberg
    Rosenhard/Kessler våben
    Rosenhard/Kessler våben
    Kessler, Herman
    Kessler, Herman
    Standbild in St. Lorenz Kirche, Nürnberg.
    Detail mit Rosenhard Wappen

    Klokker - Glocken
    Links: EICHSTÄTT DOMKIRCHE - Frauenglocke: Hermann Kessler. - Hallerin: Hans Gockengiesser. Maria: Sifridus. - Aveglocke und Chorglocke: Fam. Glockengießer
    Links: EICHSTÄTT DOMKIRCHE - Frauenglocke: Hermann Kessler. - Hallerin: Hans Gockengiesser. Maria: Sifridus. - Aveglocke und Chorglocke: Fam. Glockengießer
    EICHSTÄTT (EI), DOMKIRCHE - Einzelglocken und Vollgeläute (Turmaufnahme):
    https://www.youtube.com/watch?v=RaHDW3vWX2E

    EICHSTÄTT (EI), Domkirche - Historisches Südturmgeläut (Turmaufnahme):
    https://www.youtube.com/watch?v=zHO-wU45JSs

  • Kilder 
    1. [S97] Geschichte des Christoph Glockengiesser, Wiedamann, Richard, (Blätter für Frankische Familienkunde. Band 7 - 1957-1960).

    2. [S67] Stadtlexikon Nürnberg, (W.Tümmels Verlag, Nürnberg 2000).

    3. [S171] Nürnberger Künstlerlexikon, Grieb, Manfred H.

    4. [S28] Deutche Biographie, Alte oder Neue, (http://www.deutsche-biographie.de/).

    5. [S69] Deutscher Glockenatlas, Sigrid Thurm, (Deutscher Kunstverlag, München - Berlin 1973).