Christoph II Rosenhardt Glockengiesser

Christoph II Rosenhardt Glockengiesser

Mand 1529 - 1594  (65 years)

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  • Navn Christoph II Rosenhardt Glockengiesser 
    Født 06 maj 1529  Regensburg Stadt, Oberpfalz, Bayern Find alle personer med begivenheder på dette sted  [1
    • FamilySearch® International Genealogical Index™ v5.0
      International Genealogical Index

      1. (Far) CHRISTOPH GLOCKENGIESSER - International Genealogical Index - Germany
      Gender: Male.
      2. (Mor) URSULA UNGELTER - International Genealogical Index - Germany
      Gender: Female
      3. (1. Hustru) Catharina Behaim - International Genealogical Index - Germany
      Gender: Female Birth: About 1535 Of, Nuernberg Stadt, Mittelfranken, Bayern Death: 20 JUL 1564 Nuernberg Stadt, Mittelfranken, Bayern
      4. Christoph Glockengiesser or Rosenhard - International Genealogical Index - Germany
      Gender: Male Birth: 06 MAY 1529 Regensburg Stadt, Oberpfalz, Bayern Death: 01 JAN 1595 Nuernberg Stadt, Mittelfranken, Bayern
    Køn Mand 
    Beskæftigelse 1559 
    Nürnberg, Mittelfranken, Bayern, Tyskland 
    Beskæftigelse 1564 
    Ratsgenannter 
    Navneændring 1569 
    früher nur Christoph Glockengiesser 
    • nach 1569 Christoph Rosenhard Glockengiesser
    Ejendom 1559- 1594 
    Haus zum Glockenstuhl 
    Religion lutherisch 
    Død 28 dec. 1594  Nüernberg, Bayern, Tyskland Find alle personer med begivenheder på dette sted  [1
    • DGA Anm.158 (R.Wiedamann)
    Begravet 01 jan. 1595  Nürnberg Find alle personer med begivenheder på dette sted 
    • Ehemals grab an den Rochusfriedhof
    Notater 
    • Genealogie:
      V Christoph I G. (1504-39), Ratsherr u. Stadtkämmerer in R., S d. Conrad, aus Nürnberg, wahrsch. Kaufm. in R., u. d. Anna Portner aus R.; M Ursula, T d. Stephan Ungelter, Bürger in R. (aus Ulmer Patriziat); Stief-V (seit 1540) Hans III Glockengießer (s. 2); ? 1) Nürnberg 13.10.1556 Catharina Beham, aus alter Geschützgießerfam., 2) 1566 Barbara Degir; K aus 2), u. a. Christoph III d. J. (1566–1630), mit dessen Tod d. handwerkl. ZUG d. Fam. erlosch.

      Leben:
      Glockengießer wurde Nachfolger seines Stiefvaters und 1564 Ratsgenannter in Nürnberg. Die früheste mit seinem Namen signierte Glocke stammt von 1550 in Pfreimd bei Nabburg, seine letzte namentlich bezeichnete Glocke von 1594 wird noch in Meiningen geläutet. Einige besonders bemerkenswerte Glockenkörper sind: 1564 Ostheim bei Gunzenhausen, 1572 Gerolzhofen, 1573 Ellingen (Schloßkirche, für den Deutschen Orden mit Wappen gegossen) und 1581 Kloster Banz. Diese schöne Glocke im Gewicht von 45 Zentnern, geschmückt mit Reliefs und dem Wappen des Abtes von Banz und Münsterschwarzach, kam nach Eisfeld (Thüringen) während des 30jährigen Krieges und hängt noch im Eisfelder Kirchturm. Sie trägt den oft von Glockengießer verwendeten Spruch „gottes wort das bleibet ewig glawb dem mit der that bist selig“. Neben diesen tritt noch ein zweiter häufig verwendeter Spruch „Zu gottes lob und dinst gehör ich“. S. Thurm weist nach, daß Glockengießer bei seinen frühen Arbeiten die Stilformen des Stiefvaters übernommen hatte. Er zeigt später in seinen Schriftzeichen eine ihm eigentümliche Manieriertheit.

      Werke:
      Weitere erhaltene Glocken u. a. 1585 Gochsheim b. Schweinfurt (mit Ortswappen u. Reliefs); 1590 Berching b. Beilngries; 1593 Neukirchen b. Sulzbach; Güsse sind bekannt f. d. Kreise Amberg, Bayreuth, Beilngries, Ebern, Gerolzhofen, Gunzenhausen, Haßfurt, Hilpoltstein, Hofheim, Kissingen, Kitzingen, Königshofen, Miltenberg, Nabburg, Neumarkt, Nördlingen, Ochsenfurt, Schwabach, Schweinfurt, Sulzbach, Tirschenreuth, Wunsiedel u. Würzburg u. aus d. J. 1561-91 in d. württ. Kreisen Aalen, Crailsheim, Künzelsau u. Öhringen. Überliefert Reichenburg Kt. Schwyz.

      Portraits:
      Gem. v. L. Strauch, 1581, mit Wappen (Lauf/Pegnitz, Glockengießerspital).

      Autor: Christa Schaper

      Empfohlene Zitierweise:
      Schaper, Christa, „Rosenhardt, Christoph II“, in: Neue Deutsche Biographie 6 (1964), S. 460 [Onlinefassung]; URL:
      http://www.deutsche-biographie.de/artikelNDB_pnd136489044.htm


      Glockenhof

      •Herrensitz, „Grundherrnschloss“
      •Glockenhofstraße 47
      •Stadt Nürnberg

      Der Glockenhof begegnet zunächst als (Ober-)Galgenhof, benannt nach dem in der Nähe gelegenen Galgen des Hochgerichts, der nach der letzten Stadterweiterung angelegt wurde. Die zunächst wohl rein bäuerlichen Höfe waren im späten 15. Jahrhundert „frei lauter eigener“ Besitz der Haller und an Bauern als Erbzinslehen vergeben. Als frühester Eigenherr wird 1491 Wolfgang Haller der Ältere sichtbar, während schon 1471 Martin Wagner und seine Frau Katharina die „Erbschaft“ am Oberen Galgenhof besaßen. 1494 ging sie an Erhard Marstaller um 1.094 Gulden über; auf dem Hofkomplex wurden zu diesem Zeitpunkt drei Bauern geführt.

      1510 veräußerten die Erben Erhard Marstallers das Erbrecht an den drei Höfen für 500 Gulden an Hans Schütz. Schon ein halbes Jahr später kaufte es der Eigenherr Bartholomäus Haller um 700 Gulden auf. Damals bestand der Komplex aus drei Höfen und fünf Söldengütern, die um einen großen Hofraum angeordnet waren. In dessen Mitte standen bis zu Beginn des 16. Jahrhunderts zwei Wohnhäuser mit einem dazwischen liegenden Pferdestall, nach Zeugenaussagen von 1528 die wohl ältesten Gebäude auf dem Hof. Um 1510, so die Zeugen, habe Hans Schütz die Häuser abbrechen lassen „damit man die Wagen bequem im Hof wenden könne“. Die Gebäude wurden vermutlich vom Hofmeister genutzt und dienten dem Eigentümer als Wohnung oder Herrensitz.

      Bartholomäus Haller öffnete 1517 seinen mit dieser Urkunde erstmals greifbaren Ansitz im Obergalgenhof „als das mit Mauern umfangen“ der Stadt Nürnberg. 1528 verkaufte Bartholomäus Haller auf Ziegelstein seine drei Eigenhöfe an Hans Glockengießer um 130 Gulden und 12 Gulden Leihkauf. Der neue Besitzer bemühte sich sofort um die Sicherung weiterer Feuerrechte auf dem Anwesen. Nach offensichtlich langwierigen Auseinandersetzungen einigte er sich 1538 mit dem „fürsichtigen hern bürgermeister ... mer nit dann zen feuer oder herdstet, wie ich die von Bartholomeus Haller erkauft ... an meinem sitz zu Obergalgenhof“ einzurichten. Aus dem Revers wurde weiter deutlich, dass Glockengießer „aigenschaft und erbschaft“ (Eigentum und Nutzung) am Sitz erworben hatte.

      Zu Beginn des Zweiten Markgrafenkriegs wurde der Galgenhof am 24. Mai 1552 angegriffen, der hieraus entstandene Schaden am „burgershauß“ und an den Gebäuden von Ober- und Untergalgenhof auf 2.000 Gulden beziffert. Als die Häuser nach dem Ende des Krieges im Umfang des Vorkriegsbestandes wieder errichtet werden durften, musste sich Hans Glockengießer verpflichten, nicht mehr als 10 Feuerstellen einzurichten – zwei an seinem Sitz sowie je eine in den drei Höfen und den fünf Söldengütlein.

      Der Sitz stand in einem vom Fischbach gespeisten Weiher und war mit einer Mauer umgeben, die mit Türmchen bewehrt war. Auf einem in Sandsteinquadern erstellten, fensterlosen Sockel ruhte das Fachwerk-Obergeschoss. Das Satteldach war mit Ziegeln eingedeckt, Fachwerk­erker besaßen Rundbogenfenster. Angebaut war ein Treppenturm mit Dachlaterne, von dem ein hölzerner Gang in das Obergeschoss führte.

      1559 war Christoph Rosenhard, genannt Glockengießer, der Stiefsohn Hans Glockengießers, Alleinbesitzer auf dem Galgenhof. „Wegen des abscheulichen Namens“ taufte er 1566 den Hof kurzerhand in „Glockenhof“ um, ließ darüber eine prachtvolle Pergamenturkunde mit einer Ansicht des Herrensitzes in Deckfarbenmalerei anfertigen und den neuen Namen an allen Türen und Häusern anschreiben. Trotz eines Verbots seitens des Rates von 1592 sollte sich der Name halten.

      Der 1623 als „Burgersitzlein“ bezeichnete Glockenhof blieb im Besitz der Glockengießer bis zu ihrem Aussterben im Jahre 1757. Ansichten aus dem Cnopfschen Skizzenbuch und ein Kupferstich zeigen uns die Veränderungen 1615 und um 1700. 1711 wurde Georg Paulus Glockengießer, der das Herrenhaus gemeinsam mit seinem Vetter Johann Heinrich Glockengießer besaß, gestattet, an der Seite gegen Osten einen Anbau zu errichten und einen neuen Stubenofen zu setzen.

      1736 bewohnten die Brüder Carl und Heinrich Glockengießer eine Stube im Herrenhaus. Das Wohnhaus hatte eine Grundfläche von 11,70 x 9,60 Metern, auf dem Dach lag eine „Riebe“ mit einer Stube (Riebe = Giebelerker, Zwerchhaus, breite Gaube o.ä.). Im Erdgeschoss fanden sich ein Kellerzugang und eine Stube, im Obergeschoss zwei Stuben. Ein kleiner, wohl 1711 errichteter Anbau hatte kein Feuerrecht. Rechts vor dem Eingang lag ein „Cämmerlein“ mit dem Zugang zum „Turmlein“ mit einem „Badlein“ und einer weiteren Kammer. Vom oberen Geschoss des Turmes gelangte man schließlich über einen hölzernen Gang ins Herren­haus.

      1757 wurde der Glockenhof von der Ratskonsulentenwitwe Sara Johanna Muncker gekauft. Sie ließ 1760 den baufällig gewordenen Herrensitz abtragen, der beschrieben wird als „mit Holz abgebundenes zweigädiges Schlößchen, im dritten Gaden mit einer Rieb und vier Feuerrechten... worinnen dermalen 4 Stuben und allernächst daran ein Waschbadlein sich befunden“.

      Größe und Höhe des neuen Schlosses wurden deutlich erweitert: Bei einer Grundfläche von 18 auf 15 Metern wurden drei Stockwerke „durchaus mit Steinen“ errichtet. Die dreigeschossige Ausführung führte dazu, dass auf ein „gebrochenes“ (Mansard-)Dach verzichtet wurde. Die etwas später eingefügten Dreiecksgiebel bereichern das Gebäude.

      1765 folgten als Besitzer die Grundherr, denen das Schloss noch heute gehört und deren Namen es trägt. 1857 übergab Georg Christoph Karl von Grundherr das Schloss seiner Familienstiftung. Mit der Niederlassung einer Strumpfwaren- und Strickwaren-Fabrik begann schon 1828 die Industrialisierung des Gebietes, etwa ab Mitte des 19. Jahrhunderts setzte die städtische Überbauung des auf einem Stich Annerts von 1788 noch rein landwirtschaftlich geprägten Areals ein. Der 1945 beschädigte Bau wurde von der Grundherrischen Familienstiftung renoviert.



      Quellen: HallerA Besitzurk. Bartholomäus I Haller, 13. Mai 1538. - StadtAN E 20/21 Nr. 17. B 14/I Bd. 27, Bl. 11. -StAN Rst. Nbg., Handschriften Nr. 272. Rst. Nbg.,Waldamt Lorenzi I Nr. 434, 883. - Müllner I, S. 345.

      Literatur: HAB Nürnberg-Fürth, S. 149. - Hirschmann, Gerhard: Wie vor 400 Jahren aus dem Galgenhof der Glockenhof wurde. In: MANL 15 (1966), Heft 1/ 2, S. 29-36. - KDM Stadt Nürnberg, S. 306 f. - Stadtlexikon Nürnberg, S. 366 f.
    • Christoph (II.) .Glockengießer, geboren am 6. 5. 1529 zu Regensburg, folgte seinem Stiefvater, nachdem er bei diesem die freie Kunst des Stück- und Glockengießens erlernt hatte, auf der Nürnberger Werkstatt. Er war ein recht erfolgreicher Glockengießer und Geschäftsmann. Seine Glocken gingen bis weit nach Thüringen und Böhmen. [2]
    • Christoph (II.) Glockengießer änderte seinen Namen in Christoph Rosenhardt genannt Glockengießer. Die Familienchronik begründet das damit, das in Nürnberg (anscheinend vorübergehend) ein weiterer Glockengießer des Namens Glockengießer tätig gewesen sei, Es wird aber dabei doch wohl der Wunsch, die Abstammung von der alten Nürnberger Familie herauszustellen, die Hauptrolle gespiet haben, nachdem zwei Generationen direkter Vorfahren niecht in Nürnberg gelebt hatten. Jedenfalls auf ein damit zusammenhangendes Ansuchen hin gewährte Kaiser Maximilian 1569 eine Wappenbesserung, bei der Elemente des alten Rosenhardtschen Wappens dem Glockengießerischen hinzugefügt wurden. Der Wappenschild wurde gevierteilt und erhielt oben rechts und unten links in gespaltenem Feld je zwei silberne Rosen auf rotem und zwei rote Rosen auf silbernem Grund, oben links und unten rechts jeweils das Glockengießerwappen, den goldenen Sparren mit den beiden Sternen darüber und der Glocke darunter. Beim Helmkleinod trat an die Stelle der rechten Schwinge des Fluges ein rotes Füllhorn, begleitet von zwei übereinanderstehenden Rosen, einer silbernen oberen und einer roten unteren. Der rechte Teil der Helmdecke war rot-silbern, der linke blieb schwarz-gold (Mittlg. d. Österr. Staatsarchivs Wien). [2]
    Person-ID I2462  PGL
    Sidst ændret 2 jun. 2016 

    Far Christoph I Glockengiesser,   f. 1504, Regensburg Stadt, Oberpfalz, Bayern Find alle personer med begivenheder på dette sted,   d. 06 okt. 1539, Regensburg Stadt, Oberpfalz, Bayern Find alle personer med begivenheder på dette sted  (Alder 35 years) 
    Mor Ursula Ungelter,   f. ca. 1505, Regensburg Stadt, Oberpfalz, Bayern Find alle personer med begivenheder på dette sted,   d. april 1560, Nürnberg Find alle personer med begivenheder på dette sted  (Alder ~ 55 years) 
    Gift 05 feb. 1526  Regensburg Stadt, Oberpfalz, Bayern Find alle personer med begivenheder på dette sted 
    • Marriages:
      Spouse: URSULA UNGELTER Family
      Marriage: 05 FEB 1526 Regensburg Stadt, Oberpfalz, Bayern
    Fortællinger
    Glockengiesserne Den ældste Familiekrønnike.
    Glockengiesserne Den ældste Familiekrønnike.
    Historien om Christoph Glockengiesser og hans familie.
    Oversat fra Richard Wiedamanns: Zur Geschichte des Regensburger Stadtkammerers Christoph Glockengießer und zur Genealogie seines Geslechts.
    Familie-ID F936  Gruppeskema  |  Familietavle

    Familie 1 Katharina Beheim,   f. 1534, Nüernberg, Mittelfranken, Bayern Find alle personer med begivenheder på dette sted,   d. 20 jul. 1564, Nuernberg, Bayern, Tyskland Find alle personer med begivenheder på dette sted  (Alder 30 years) 
    Gift 13 okt. 1556  Nüernberg, Bayern, Tyskland Find alle personer med begivenheder på dette sted  [1
    • DGA S.44
    Sidst ændret 10 jan. 2020 
    Familie-ID F937  Gruppeskema  |  Familietavle

    Familie 2 Barbara Degier,   f. 1548,   d. 17 jul. 1583  (Alder 35 years) 
    Antal Børn 17  [3
    Von diesen starben ein Sohn kurz nach der Geburt und zwei Töchter jung und ledig, getauft zwichen 1557 und 1581. 
    Gift 15 jan. 1566  Nüernberg, Bayern, Tyskland Find alle personer med begivenheder på dette sted  [1, 2
    • Barbara var en kusine til Catharina Beheim
    Børn 
     1. Christoph III Rosenhardt Glockengiesser,   f. 12 nov. 1566, Nürnberg, Bayern, Tyskland Find alle personer med begivenheder på dette sted,   d. 13 sep. 1630, Nürnberg, Bayern, Tyskland Find alle personer med begivenheder på dette sted  (Alder 63 years)
     2. Barbara Rosenhardt Glockengiesser,   f. 1568, Nürnberg, Mittelfranken, Bayern, Tyskland Find alle personer med begivenheder på dette sted
     3. Katharina Rosenhardt Glockengiesser,   f. 1570, Nüernberg, Mittelfranken, Bayern, Tyskland Find alle personer med begivenheder på dette sted,   d. 1598, Nürnberg Find alle personer med begivenheder på dette sted  (Alder 28 years)
     4. Ursula Glockengiesser,   f. 1571, Nürnberg, Mittelfranken, Bayern, Tyskland Find alle personer med begivenheder på dette sted,   d. 1642  (Alder 71 years)
     5. Conrad III Rosenhardt Glockengiesser, von Glockenhofen,   f. 1573, Nürnberg, Bayern, Tyskland Find alle personer med begivenheder på dette sted,   d. 23 nov. 1613, Nürnberg, Bayern, Tyskland Find alle personer med begivenheder på dette sted  (Alder 40 years)
     6. Magdalena Rosenhardt Glockengiesser,   f. 1576, Nürnberg, Mittelfranken, Bayern, Tyskland Find alle personer med begivenheder på dette sted
     7. Maria Rosenhardt Glockengiesser,   f. 1577, Nürnberg Find alle personer med begivenheder på dette sted
     8. Regina Rosenhardt Glockengiesser,   f. 1580, Nürnberg, Mittelfranken, Bayern, Tyskland Find alle personer med begivenheder på dette sted,   d. 17 aug. 1618, Nürnberg, Mittelfranken, Bayern, Tyskland Find alle personer med begivenheder på dette sted  (Alder 38 years)
    Sidst ændret 10 jan. 2020 
    Familie-ID F965  Gruppeskema  |  Familietavle

    Familie 3 Christina NN. 
    Gift Nein 
    Børn 
     1. Caspar Rosenhardt Glockengiesser,   f. 1576
    Sidst ændret 10 jan. 2020 
    Familie-ID F3656  Gruppeskema  |  Familietavle

  • Begivenhedskort
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  • Billeder
    Glockengiesser, Christoph II Rosenhard, Katharina Beheim og Barbara Degier.
    Glockengiesser, Christoph II Rosenhard, Katharina Beheim og Barbara Degier.
    St. Lorenz Kirche, Nürnberg (Paumgartnerfenster Nord VI)
    Glasmaleri med Christoph II Rosenhard Glockengiesser, samt hans to hustruer, Catharina Behaim og Barbara Diegier's familievåben.

    Unterste Reihe, 3. Wappenmedaillon von links: Der heraldisch rechte Schild zeigt den Wappenschild der Rosenhart gen. Glockengießer, in Schwarz eine Glocke unter einem von zwei Sternen begleiteten Sparren, alle Figuren golden (Stammwappen). Diese Glockengießer sonnten sich in den Verdiensten einer gleichnamigen Familie Glockengießer, die das Glockengießerspital in Lauf gestiftet hatten. Christoph Glockengießer berief sich einst stolz darauf, daß seine Ahnen diese Stiftung getätigt hatten, und er spendierte selbst testamentarisch 200 Gulden für den Wiederaufbau der zugehörigen Kirche St. Leonhard. Nur - die beiden Familien waren überhaupt nicht verwandt. Die Stifter des Spitals waren Keßler, genannt Glockengießer, und deren Wappen ist am Schlußstein der Sakristei in Lauf zu sehen, ein Rosenzweig in schräggeteiltem Schild. Und die anderen waren Rosenhart gen. Glockengießer, ohne verwandschaftliche Beziehungen zu ersteren. Die Erben des Christoph Glockengießer sahen es pragmatisch und zahlten das Geld nicht aus, sondern teilten es unter sich auf. Ein Lehrstück, daß Namensgleichheit nicht Wappengleichheit bedeutet. Der heraldisch linke Schild zeigt den Wappenschild der Portner, in Blau ein silberner aufspringender Damhirsch mit aufgeworfenem Schwanz und mit goldenem Geweih, dessen Stangen nach vorne und nach hinten gerichtet sind (vgl. Schöler Tafel 91, Siebmacher Band: BayA1 Seite: 117 Tafel: 119, Band: BayA3 Seite: 16 Tafel: 11, auch in Regensburg). Die hier nicht abgebildete Helmzier wäre nach dem Siebmacher auf dem gekrönten Helm mit blau-silbernen Decken der Hirsch wie beschrieben wachsend. Das Medaillon ist auf 1502 datiert und nennt in der Umschrift "Conrat Glockengiesser" und "Anna Portnerin".
    St.Lorenz kirke i Nürnberg
    St.Lorenz kirke i Nürnberg
    Glasmaleriernes placering
    http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldik/Galerien2/galerie1430.htm
    Glockengiesser, Christoph II Rosenhard
    Glockengiesser, Christoph II Rosenhard
    Ölgemälde von Lorenz Strauch, Nürnberg 1581
    Glockengiesser, Christoph II Rosenhard
    Glockengiesser, Christoph II Rosenhard
    Glockengiesser, Christoph II Rosenhard
    Glockengiesser, Christoph II Rosenhard
    Detalje fra maleri.
    Glockengiesser, Christoph II Rosenhard
    Glockengiesser, Christoph II Rosenhard
    Rückenseite Ölgemälde von Lorenz Strauch, Nürnberg 1581
    Wappen: Oben links: Glockengiesser/Portner oben rechs: Ungelter/Pryler
    unten links: ?/Notscherf unten rechs ?/?
    Glockenstuhl, Königstrasse 55, Nürnberg, (tidl Nr. L. 823)
    Glockenstuhl, Königstrasse 55, Nürnberg, (tidl Nr. L. 823)
    Ejendommen var tidligere næsten to et halvt århundrede (1406 – midten af 1600-tallet) ejet af Nürnberger familien Kessler også kaldt Glockengiesser. Fra den tid stammer også husets betegnelse ”Zum Glockenstuhl” (”Glockenstuhl” er den konstruktion kirkeklokker ophænges i).

    3. april 1789 solgte Testamentexekutor, Dr. Jogann Daniel Sugenheim huset for 4000 Gylden til Spezereihändler/krydderi handler Immanuel Ulmer og dennes hustru Barbara.

    12. august 1802 overgik ejendommen fra Hieronymus Konrad Wagner, Diaconus ved St. Lorenz, til Købmandsfamilien Abraham Christian Domeyer og fru Regina for 7000 Gylden. Efter hendes mands død overtog fru Regina huset og krydderi forretningen. 10. december 1846 går huset i arv til hendes søn Georg Freidrich Domeyer med en anslået værdi af 9000 Gylden.

    1888 afhænder familien Domeyer ejendommen for 145.000 Mark til Christian og Katharina Wentz, som lader huset nedrive til fordel for et stort pseudogotisk hotelbyggeri ”Deutscher Kaiser”, af arkitekt Prof. Konradin Walther. Dog genbruger man dele fra den oprindelige bygning, bl.a. Sandstenskarnappen på østsiden og husmadonnaen på det sydøstlige hjørne.

    Walter sælger huset igen i 1893 til Hotelejer Karl Schnorr for 510.00 Mark.

    1896 er det ejet af hotelejer Karl Löftz, 1901 af Karl Sperber og igen 1908 efter tvangsauktion tilbage til Karl Schnorr, og allerede samme år solgt til Paul og Maria Eisele som ejer hotellet de næste årtier, efter Poul Eiseles død overtager enken, senere sønnen Paul Eisele. 1959 Frau Cläte Mulzer og 1963 Frau Martha Mulzer født Eisele.

    2013 er indehaverne stadig af familien Eisele:
    Paul Eisele - Inhaberin: Nana Marie Luise Cremisini, født Mulzer

    Husmadonnaen er lavet i Sandsten, et af de tidligste kendte værker af Nürnberg Mesteren Adam Kraft som var virksom endnu omk. 1490. Lignende arbejder findes i et epitaph fra østkoret i St. Sebald. Desværre blev figuren formodentlig lige før 1. verdenskrig erstattet af en kopi, og originalens skæbne er ukendt.
    Under figuren ses Glockengiesser våbnet.

    Den rektangulære Sandstenskarnap på østvæggen er i brystningen udstyret med rundt indrammede Våbenskjold tilhørende Familien Glockengiesser samt familien Gretz.
    Over vinduerne er indmejslet årstallet 1522 (året, hvor Hans Glockengiesser II ombygger huset og tilføjer karnappen).

    [Kilde: Wilhelm Schwemmer/Nürnberger Forshungen 14.]
    Glockenhof 1625
    Glockenhof 1625
    Ausschnitt aus dem Stadtplan des Hans Bien aus dem Jahre 1625.

    Fortællinger
    De ældste Glockengiesere/ Die Ältesten Glockengiessern
    De ældste Glockengiesere/ Die Ältesten Glockengiessern
    Artikel om Glockengiesser familien i Nürnberg
    Glockenhoff, Nürnberg
    Glockenhoff, Nürnberg
    Glockengiesser, Christoph
    Glockengiesser, Christoph
    Selvbiografisk notat i Nürnberg Staatsarchiv.
    Untere und Oberen Galgenhof, letztere auch Glockenhof genannt.
    Untere und Oberen Galgenhof, letztere auch Glockenhof genannt.
    Lorenzer Burgfriede: Garten Nr. 131-168

    Vaaben
    Glockengiesser, Christoph II Rosenhardt
    Glockengiesser, Christoph II Rosenhardt
    Glockengiesserischen Wappenbuch von 1535.

  • Kilder 
    1. [S69] Deutscher Glockenatlas, Sigrid Thurm, (Deutscher Kunstverlag, München - Berlin 1973).

    2. [S97] Geschichte des Christoph Glockengiesser, Wiedamann, Richard, (Blätter für Frankische Familienkunde. Band 7 - 1957-1960).

    3. [S170] GFF, Wiedamann, Richard, (Archiv von Gesellschft für Familienforschung in Franken).