| Notater |
- Begüteter Fernhändler und Bankier, besaß 3 Stadthäuser, Ländereien und Weingärten in und um Regensburg. Beim Reichstag in Regensb. 1454 brachte er den Bischof von Trier mit großem Gefolge, ferner weitere 100 Mann und 170 Pferde unter. Ab 1431 war er 22 mal Ratsherr, 6 mal Steuerherr, 2 mal Wachtmeister der Ostenwacht (Stadtverteidigung) und 5 mal Staufherr (Pfleger von Donaustauf). Als Ratsherr war er sehr oft auch Kämmerer und gleichzeitig Bürgermeister. 2 mal war er auch Hansgraf, dem die 12 Hanseherren unterstanden. Mit Erasmus Trainer stand seine Familie nach der Jahrhundertmitte auf der Höhe ihres Ansehens und ihrer Wohlhabenheit. Mit Vorliebe verwandte ihn der Rat der Stadt als Gesandten an die Fürstenhöfe. Durch seine Mutter, die geb. von Nothaft, mit dem oberpfälzisch-bayerischen Landadel verwandt, war er durch seine erste und zweite Frau, die geb.Probst und die geb.Gumprecht, sowie später durch die Frauen seiner beiden Söhne, die geb. Portner und die geb. Ingolstetter, mit fast allen mächtigen Patrizierfamilien Regensburgs verwandt und verschwägert. Die Geschlossenheit dieses Personenkreises sicherte praktisch fast immer die Überlegenheit im regierenden Rat der Stadt. Den wirtschaftlichen und politischen Niedergang Regenburgs hat er nicht mehr erlebt. Am 13.7.1481 machte er sein großes, noch erhaltenes Testament und starb bald darauf. [2]
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