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- Berengar war der Sohn des Markgrafen Adalbert I. von Ivrea und von Gisela, Tochter des Unruochingers Berengar I., und damit ein Nachkomme Karls des Gro?en. 925 wurde er als Nachfolger seines Vaters Markgraf von Ivrea.
Er lehnte sich gegen K?onig Hugo I. von Italien auf, dessen Nichte Willa, die Tochter von Boso, Markgraf von Tuscien, er geheiratet hatte, musste aber 940 zum ostfr?ankischen K?onig Otto I. fliehen. 945 kehrte er mit einem kleinen Heer zur?uck und wurde von den St?adten und Baronen des Landes als Befreier begr?u?t.
Nach der Abdankung Hugos im Jahr 946 erhielt zwar dessen 18-j?ahriger Sohn Lothar II. den K?onigstitel, aber Berengar II. herrschte an seiner Stelle, bis Lothar 950 pl?otzlich starb und die lombardischen Herrscher Berengar II. und seinen Sohn Adelbert zu K?onigen w?ahlten. Als Lothars junge Witwe Adelheid sich weigerte, Adelbert zu heiraten, sperrte Berengar II. sie 951 in einen Turm des Schlosses Garda. Sie entkam, rief Otto I. um Hilfe an. Dieser zog nach Italien, besiegte Berengar II., heiratete Adelheid selbst und lie? sich ohne Kr?onung zum K?onig der Langobarden erkl?aren. Berengar hatte sich in die Gebirgsfestung San Marino zur?uckgezogen. Der wieder ?uber die Alpen abziehende Otto lie? seinen Schwiegersohn Konrad den Roten in Italien zur?uck. Der brachte Berengar durch Verhandlungen dazu, 952 als Vasall Ottos I. zum Augsburger Reichstag zu kommen. Darauf erhielten er und sein Sohn das K?onigreich Italien unter Abgabe der Markgrafschaft Verona und des Herzogtums Friaul an das Herzogtum Bayern als k?onigliches Lehen.
W?ahrend des Aufstands von Ottos Sohn Liudolf 953/54 war die ottonische Herrschaft geschw?acht, was Berengar II. dazu nutzte, die abgetrennten Gebiete zur?uckzuerobern. Dabei ging er auch gegen den Papst und mehrere norditalienische Adlige vor. Als Berengar den Markgrafen Azzo in Canossa belagerte, schickte Otto ein Heer unter seinem zwischenzeitig wieder in die Huld aufgenommenen Sohn Liudolf. Dieser dr?angte den K?onig 957 zur?uck in seine Festung San Giulio, von wo er bald darauf von seinen eigenen Leuten ausgeliefert, aber von Liudolf entlassen wurde. Nach Liudolfs Tod am 6. September 957 ?ubernahm Berengar wieder die Herrschaft in Italien. Als Papst Johannes XII. und die italienischen Adligen Otto erneut um Hilfe anriefen, begab der K?onig sich 961 selbst auf einen Italienzug. Als dieser anr?uckte, weigerten sich Berengars Truppen zu k?ampfen. Im August 961 eroberte Otto nach kurzem Kampf Pavia und erkl?arte Berengar f?ur abgesetzt. Dieser floh und verschanzte sich auf seiner Festung San Leo im Gebiet von Montefeltro, bis er sich 964 schlie?lich ergab. Otto I. schickte den Gefangenen nach Bamberg, wo er 966 starb. Seine Gemahlin Willa ging in ein Kloster, seine S?ohne starben in der Verbannung.
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