| Notater |
- Der Sohn eines Waffenschmiedes besuchte nach einer Zeit am Gymnasium seiner Heimatstadt, durch ein st?adtisches Stipendium gef?ordert, die Universit?at Altdorf und die Universit?at Wittenberg. Im Anschluss unternahm er den Sitten der damaligen Zeit entsprechend eine Bildungsreise, die ihn auch nach Polen und Ungarn f?uhrte. Zur?uckgekehrt erhielt er die Dichterkrone. Da er mit Martin Ruarus in Verbindung stand, wurde er verd?achtigt, ein Sozinianer zu sein. Erst nachdem er sich am 25. Januar 1617 vor der gesamten Universit?at Altdorf vom Sozinianismus distanzierte, konnte er sich vor weiteren Unterstellungen sch?utzen. 1621 wurde er Pfarrer an St. Egidien in N?urnberg und 1634 in St. Sebald.
Vogel gilt als Verfasser von Psalmen-Nachdichtungen und geistlichen B?uchern, in denen er sich, an die ?ublichen Formen der damaligen Fr?ommigkeit bindend, ausdr?uckt. Dennoch hatte er als Anh?anger von Martin Opitz auch dichterische Ziele verfolgt. Im N?urnberger Gesangbuch von 1677 finden sich f?unf seiner Lieder.
Werkauswahl:
Zw?olf Psalmen Davids. N?urnberg 1628
Die Psalmen Davids, Samt anderen heiligen Ges?angen erweitert. N?urnberg 1638
Psalmen /Geistliche Lieder und Haus Ges?ange. N?urnberg 1653
Icones mortatis ? Vorbildungen des Todtes ? N?urnberg 1647
Andacht ?Ubung auss den Sonn-, Fest- und Feyert?aglichen Evangelien. N?urnberg 1661 [1]
|